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Familien-hebammen

Be gleiten.

Be stärken.

Be fähigen.

Be raten.

Be treuen.

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Familienhebammen

״Familienhebammen begleiten vulnerable und unsichere Schwangere, Mütter, Väter und andere Bezugspersonen von Säuglingen und Kleinkindern durch eine erweiterte psychosoziale und medizinische Beratung.
Die Unterstützung erfolgt langfristig, einzelfallbezogen, aufsuchend und niedrigschwellig sowie in enger interdisziplinärer Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen im Sinne der Gesundheitsförderung sowie der primären und sekundären Prävention.״

Wir über uns

Liebe Kolleginnen & liebe Interessenten,


Familienhebammen: Erweiterung der originären Hebammentätigkeit

 

Die Tätigkeiten der Familienhebamme gehen über den in der Hebammen-Vergütungsvereinbarung festgelegten Rahmen hinaus und unterscheiden sich signifikant im Hinblick auf Auftrag, Frequenz, Setting, Betreuungszeitraum und -dauer sowie Inhalte der Arbeit.

Die Arbeit der Familienhebamme kann somit als ein zeitlich und fachlich erweitertes Tätigkeitsspektrum der originären Hebammentätigkeit betrachtet werden, für die es eine zusätzliche Qualifizierung bedarf.

Schwerpunkte der Arbeit

  • Förderung und Beobachtung der Entwicklung der Mutter-Vater-Kind-Beziehung

  • Beobachtung der körperlichen, und emotionalen Entwicklung des Kindes

  • Anleitung zu altersentsprechender Ernährung, Pflege und Förderung des Kindes

  • Beratung zu altersentsprechender und kindgerechter Ernährung nach der Stillzeit

  • Beratung in allen Lebenslagen rund um die Geburt bis zum ersten Geburtstages eines Kindes

  • Motivation von Mutter , Vater und Kind in schwierigen Lebensumständen durch Hilfe zur Selbsthilfe

  • Unterstützung, Beratung und Begleitung von Eltern mit eingeschränkter Fähigkeit zur Alltagsbewältigung

  • Begleitung zu Ärzten und Behörden

  • Netzwerk- und Kooperationsarbeit zur Schließung von Versorgungslücken

  • Integration der Familie in bestehende Gruppenangebote

  • Überleitung in weitere Hilfen

  • Interkulturelle Kompetenz

  • Diversity, kultursensible Begleitung


Wenn sie einen praktischen Einblick in die  Arbeit einer Familienhebamme wünschen, empfehlen wir  ihnen die Veröffentlichung des Landes Nordrhein Westfalen  "Gesundheitsorientierte Familienbegleitung in den Frühen Hilfen (GFB) – 11 Praxisbeispiele".

Sollten Sie noch weitergehende Fragen haben, melden Sie sich bei uns.

 

Wir freuen uns über ihr Interesse!

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Weiterbildungsangebote für Familienhebammen in den Bundesländern

Seit 2012 sind die Landeskoordinierungsstellen der Länder gemäß Artikel 5 der Verwaltungsvereinbarung zur Bundesinitiative Frühe Hilfen zuständig für Qualifizierung, Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung im Rahmen der Bundesstiftung Frühe Hilfen.

Die Lerninhalte  der Weiterbildung zur Familienhebamme sind einsehbar auf den Seiten des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen, das beispielhaft Qualifizierungsmodule für Gesundheitsfachkräfte entwickelt hat, an denen sich die Landeskoordinierungsstellen und  die  Fort- und Weiterbildungsanbieter bei der Gestaltung ihrer Curricula und Angebote orientieren können. 

Beispielhaft für ein solches Curriculum ist hier das "Fortbildungscurriculum zum Einsatz in den Frühen Hilfen für Hebammen, Entbindungspfleger, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen und -pfleger NRW" verlinkt. 

 

Die Landeskoordinierungsstellen sind erste Ansprechpartner bei der Suche nach einem passenden Fortbildungsangebot. Bitte wenden sie sich an die Landeskoordinierungsstelle ihres Bundeslandes:

Kontaktadressen der Landeskoordinierungsstellen

Über die Autorin

Jennifer Jaque-Rodney ist Expertin für Familienhebammen, Frühe Hilfen und Netzwerkkoordination. 

In den letzten mehr als 30 Jahren war ihr berufliches Streben maßgeblich davon geprägt, das Berufsbild der Familienhebamme in Deutschland zu etablieren und interdisziplinäre Frühe Hilfen Projekte zu begleiten.
 

Von Beginn an war sie überzeugt vom Grundgedanken des Konzepts „Familienhebamme“: die Lebenssituation von werdenden Eltern und ihren Neugeborenen, die ihre Mitte verloren haben, wieder in eine Balance zu bringen.
 

Als Expertin leistet sie Unterstützung Familienhebammen zu qualifizieren, Frühe Hilfen Projekte zu konzeptionieren und durchzuführen und Familienhebammen in diese zu integrieren.

Was sie antreibt: klare Ziele, viel positive Energie, ein verlässliches Netzwerk – und die Gabe, Menschen für die Sache der  Familienhebamme zu begeistern.

Wenn sie mehr über ihre Arbeit erfahren wollen: www.jaque-rodney.de

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